„Diamonds Are Forever“: Sean Connery als James Bond.
Foto: Imago Images

Sean Connery (89) kann sich glücklich schätzen – und sich auf diese Nachricht eventuell auch einen Wodka Martini bringen lassen. Eisgekühlt, aber ohne Eis, versteht sich. Der schottische Schauspieler ist, wie am Montag bekannt wurde, von den Lesern der britischen Programmzeitschrift Radio Times zum besten James-Bond-Darsteller aller Zeiten gewählt worden. An der Umfrage, die wie ein Turnier mit mehreren Runden konzipiert war, hatten immerhin 14.000 Menschen teilgenommen. 

In der ersten Runde setzte sich Connery, der ab den frühen Sechzigern als Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät im Einsatz war (etwa in „Goldfinger“ oder „Diamonds Are Forever“) knapp gegen den Engländer und aktuellen 007 Daniel Craig durch. Lässig schaffte es der gebürtige Ire Pierce Brosnan in die zweite Runde gegen den Australier George Lazenby. Der 2017 verstorbene Roger Moore, der die Rolle sieben Mal gespielt hatte, flog überraschend gegen den in Wales geborenen Timothy Dalton raus.

Im Finale setzte sich Connery dann mit 44 Prozent der Stimmen gegen Dalton (32 Prozent) und Brosnan (23 Prozent) durch. Der Chefredakteur der Radio Times kommentierte das Ergebnis so: „He's the man with the midas touch.“ Eine hübsche Anspielung auf eine Zeile aus dem Titelsong des Bond-Films „Goldfinger“: Der legendäre König Midas soll alles zu Gold gemacht haben, was er berührte.

Simon Cowell (60) ist britischer Musikproduzent und als solcher der Entdecker von Stars wie One Direction und Kelly Clarkson. Wie Cowells Sprecher jetzt bekannt gab, liegt der „America's Got Talent“-Gastgeber nach einem Sturz von seinem E-Bike im Krankenhaus. Bei dem Unfall am Sonnabend im kalifornischen Malibu habe sich Cowell den Rücken gebrochen, hieß es in der Mitteilung. Er müsse operiert werden.

Simon Cowell liegt im Krankenhaus. 
Foto: Willy Sanjuan/Invision/dpa

Der Schöpfer beziehungsweise Juror von Shows wie „Britain's Got Talent“, „The X Factor“ oder „American Idol“, der derzeit gemeinsam mit Heidi Klum zum Juroren-Team der US-Castingshow „America's Got Talent“ gehört, habe sein neues Elektro-Fahrrad testen wollen und sei dabei im Hof seines Hauses gestürzt, hieß es weiter.

Beatrice Egli (32) kennen wir als Schlagersängerin – aber die Schweizerin kann auch jodeln. Auf dem aktuellen Album ist das zwar nicht nachzuhören, aber „wer weiß, was noch kommt“, orakelt Egli, die 2013 die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ gewann, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich kann ein bisschen jodeln, das kommt automatisch, wenn man in so einer Familie wie meiner aufwächst“, berichtet die 32-Jährige. „Aber es gibt definitiv Leute, die es besser können.“ Ihre Schweizer Wurzeln pflege sie trotzdem. Gleichzeitig mit ihrem neuen Album „Bunt“ kommt eine Platte extra für heimische Fans heraus: mit Songs in Schweizer Mundart, auf Französisch und Italienisch. Grüezi!