Die Schriftstellerin Olivia Wenzel in der Nähe der Potsdamer Straße in Berlin
Foto: Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

BerlinEin sonniger Wochentag in Berlin. Wir sind verabredet mit der Schriftstellerin Olivia Wenzel, in einem Café an der Potsdamer Straße – eine der wenigen Ecken Berlins, die urban, schmuddelig, aufgeregt und zugleich hip und geschäftig wirken. Galerien reihen sich an Sex-Shops, Boutiquen an Design- und Dönerläden. Olivia Wenzel kommt angerauscht. Die 1985 geborene Schriftstellerin ist ein selbstbewusstes Energiebündel, eine charismatische Frau, die starke Meinungen vertritt. Als im Gespräch ein älterer Mann komisch zu uns herüberschaut, bietet sie ihm ein Löffelchen Quark aus ihrer Frühstücksschüssel an.

Berliner Zeitung: Liebe Frau Wenzel, Ihr Debütroman „1000 Serpentinen Angst“ (S. Fischer) über eine junge Frau, die über ihr Schwarzsein und ihr Aufwachsen in Ostdeutschland nachdenkt, hat es bis auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft – bis zur Shortlist hat es leider nicht gereicht. Dennoch: Die Aufmerksamkeit war groß. Wie haben Sie die vergangenen Monate seit der Veröffentlichung erlebt?

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