Statue des Komponisten Ludwig van Beethoven in Bonn.
Foto: dpa/Oliver Berg

Berlin - Um Beethovens Spätwerk wurde so viel Geheimnis gemacht und so viel Mythologie gewoben, dass man kaum noch unbefangen über die letzten Quartette und Klaviersonaten sprechen kann. Wechseln wir deswegen einmal in die subjektive Perspektive: Als mir Karl-Heinz Böhm auf einer Kinderplatte das Leben Beethovens erzählte, belegte er die letzten Quartette mit dem Etikett „höchster Vergeistigung“. In spätkindlichem Größenwahn reizten mich derlei eher unverständliche Superlative, denn ich schaute sogleich in der elterlichen Diskothek, was dort so an spätem Beethoven greifbar war.

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