BerlinIm Zusammenhang mit der Gebührenerhöhung für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten tauchte in den Medien wieder das Motiv des undankbaren, unverstandenen Ostens Deutschlands auf. Ein Bild, das gerne genutzt wird, um Meinungen außerhalb des Erwartbaren, auch Perspektiven außerhalb des Werte-Normativs zu entkräften und die Identität des Ostdeutschen mit ebendieser eigenen Meinung zu diskreditieren.

Doch was gibt dem ostdeutsch sozialisierten Ministerpräsidenten Haseloff die mentale Verfasstheit, dem erpresserisch wirkenden Vorwurf der Kollaboration mit der AfD auszuweichen und eine Sachdiskussion über die Effizienz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzufordern? Er musste wissen, dass ihn die Macht des Establishments treffen würde.

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