50 Jahre Woodstock: Zehn ikonische Songs des legendären Festivals in einer Playlist

Vor fünfzig Jahren bei dem Festival „For Peace And Music“ auf dem riesigen Gelände des Farmers Max Yasgur wurde ein neues Wir geboren, das unter dem Label Woodstock auch nachfolgende Generationen prägt. Selbst Nachgeborene haben ein bisschen das Gefühl, dabei gewesen zu sein. 

Um dieses Gefühl zu nähren, hat Harry Nutt, Leiter des Feuilleton der Berliner Zeitung, eine Playlist aus zehn Songs für Sie zusammengestellt und verrät, warum diese Titel so ikonisch sind für ihre Zeit.

Joe Cocker - With A Little Help From My Friends

Der Beatles-Song vom Album „Sgt. Pepper“ wurde in der Version von Joe Cocker zum markanten Erkennungszeichen des Festivals „For Peace And Music“, weil es auch die Botschaft der drei Tage von Woodstock widerspiegelte.

Arlo Guthrie – Coming Into Los Angeles

Der Sohn des berühmten amerikanischen Folk-Sängers Woody Guthrie hat mit diesem Stück gewissermaßen die Kiffer-Hymne zum Festival beigesteuert. „Liebe Zollbeamter, bitte nicht mein Gepäck kontrollieren.“

Crosby, Stills & Nash – Judy Blue Eyes

David Crosby von den Byrds, Stephen Stills von Buffalo Springfield und Graham Nash von den Hollies hatten alle bereits in berühmten Bands bespielt. In Woodstock traten sie aber erst das zweite Mal gemeinsam auf. Später kam auch noch Neil Young dazu.

Jefferson Airplane – White Rabbit

Der „weiße Hase“ aus dem Märchen „Alice in Wonderland“ verweist in dem Stück der großen Sängerin Grace Slick ganz unverhohlen auf eine LSD-Trip-Erfahrung.

Creedence Clearwater Revival – Susie Q

CCR waren zu dieser Zeit eine der größten Bands überhaupt, die Gruppe um die Brüder Tom und John C. Fogerty aus Kalifornien produzierten seit 1968 Hits am laufenden Band. „Susie Q“ war einer davon.

Janis Joplin – Try (Just A Little Bit Harder)

Abseits der Bühne erschien Janis Joplin stets ein wenig schüchtern, als Performerin aber ist die kaum ein Jahr nach Woodstock gestorbene Janis Joplin unerreicht. „Try“ stammt von ihrem noch immer sehr heutig wirkenden Album „Pearl“.

Melanie – Beautiful People

Melanie Safka wurde erst durch ihren Woodstock-Auftritt einem größeren Publikum bekannt. Ihr größter Hit, eine Coverversion des Stones-Songs „Ruby Tuesday“, entstand aber erst 1970.

Richie Havens – With A Little Help From My Friends

Noch einmal der Beatles-Hit, aber in der Version von Richie Havens ganz anders.

The Who – See Me, Feel Me

Pete Townsend und Co. gehörten zu den berühmtesten Bands jener Jahre. „See Me, Feel Me“ stammt aus der Rock-Oper „Tommy“, die sie in Woodstock in Auszügen spielten.

Jimi Hendrix – Purple Haze

Noch immer spricht die Popwelt von Hendrix‘ Version der amerikanischen Nationalhymne. Zu seinen Klassikern gehört aber auch das immer noch elektrisierende „Purple Haze“.