Zum 56. Mal sind am Sonntag in Los Angeles die Grammy Awards verliehen worden. Zu Beginn der Veranstaltung begeisterte das singende und rappende Ehepaar Jay-Z und Beyoncé Knowles mit einem seiner seltenen Paar-Auftritte. Nachdem Beyoncé sich zunächst eine Weile im Dunkeln um einen eingenebelten Stuhl gewunden hatte, tanzte Jay-Z ebenfalls auf die Bühne und bot gemeinsam mit ihr den Song "Drunk in Love" dar.

Auch ansonsten wird dieser Grammy-Abend vor allem wegen seiner ungewöhnlichen, mal originellen, mal auch eher sinnlosen Zusammenstellungen von Musikern in Erinnerung bleiben. Beispielsweise spielte die kalifornische Rockgruppe Metallica ein Stück mit dem chinesischen Pianisten Lang Lang. Nach den Proben hatte Lang Lang in einem Vorab-Interview die interessante Auffassung geäußert, dass Metallica sich wie Franz Liszt anhören; auf der Bühne lieferte er sich alsdann ein nicht endendes Gegniedel-gegen-Geklimper-Duell mit den Metallica-Gitarristen James Hetfield und Kirk Hammett, dessen Ausgang man wohl als unentschieden bewerten muss. Eher rätselhaft blieb auch der Anlass für das Zusammentreffen von Trent Reznor von Nine Inch Nails mit Lindsey Buckingham von Fleetwood Mac und dem dem Queens-of-the-Stone-Age-Gitarristen Josh Homme; aus dem Zusammentreffen der Superstars (ach ja, Foo-Fighters-Schlagzeuger Dave Grohl war auch noch dabei) resultierte kaum mehr als mulmiger Rumpelrock.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.