Berlin - Wir schreiben das Jahr 1961. In Deutschland wird die Mauer gebaut, die Teilung des Landes damit endgültig zementiert. Geteilt sind auch die Meinungen über ein Produkt, das in diesem Jahr auf den (west-)deutschen Markt geworfen wurde. Vor 60 Jahren lag zum ersten Mal der Spaghetti-Baukasten von Mirácoli in den Regalen, der nicht zuletzt auch die Liebe zum 50er-Jahre-Sehnsuchtsland Italien bedienen sollte. 

Zwischen Sylt und Allgäu mussten Eltern in Zeitnot fürderhin also nur noch Nudeln ins Wasser werfen und Tomatenmark mit Würzmischung aufkochen, um die lieben Kleinen zu versorgen. Auch gestressten Singles und verkaterten Studenten wurde Mirácoli in den Sechzigern als Küchenwunder angedient – der Name leitet sich nicht ohne Grund vom italienischen „miracolo“ (Wunder) ab. In den Achtzigern rief die Mama aus der Doppelhaushälfte: „Mirácoli ist fertig!“ und die Familie stürmte zum Mittagessen. 

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