Ein Stadtfuchs im Gleimtunnel, Berlin.
Foto: Rolf Zöllner/imago images

BerlinFüchse schleichen durch Parks und Gärten. Wildkaninchen hoppeln über Grünflächen. Biber schwimmen in Seen und Kanälen. Eichhörnchen turnen und tollen durch die Baumkronen. Waschbären, Marder und Wildschweine verunsichern und faszinieren Groß und Klein gleichermaßen. Und erst die vielen Vögel: In Berlin leben nicht nur knapp 3,8 Millionen menschliche Bewohner und ihre Haustiere, sondern auch unzählige Wildtiere – mehr als im Umland. Und der Zuzug ist auch hier enorm.

Aus den Wildtieren werden richtige Stadttiere; beschäftigt man sich ein bisschen mit ihnen, erfährt man die verblüffendsten Dinge. Auch in dieser Zeitung: Von Nebelkrähen, die sich von fahrenden Autos die Nüsse knacken lassen, und Wildschweinen, die ihre Frischlinge gezielt an Kreuzungen über die Straße führen, war erst kürzlich zu lesen. Sicher erleben die Tiere täglich ähnlich viel Aufregendes wie die Menschen. Könnten sie nur erzählen, könnten wir sie nur verstehen.

Doch wozu gibt es Bücher? In „Monty, Castor und der Findelfuchs“ retten Waschbär Monty, der mit ganzem vornehmem Namen Etienne Belmont de la Forêt heißt, und sein Biberfreund Castor dem Fuchskind Foxy das Leben. Am Sonntag liest Maike Hanel in der Buchhandlung „Paul & Paula“ aus ihrem Buch, das Betina Gotzen-Beek so fabelhaft illustriert hat.

Monty, Castor und der Findelfuchs

Lesung mit Maike Hanel bei „Paul & Paula“, Pfarrstr. 121 (Lichtenberg). So 15 Uhr, Eintritt frei