Berlin - Zehn Jahre war Homoki Chefregisseur, neun Jahre Intendant des Hauses, und seit vier Jahren weiß man, dass sein Abschied bevorsteht. Für den reibungslosen Fortgang der Geschäfte ist die frühe Ankündigung des Laufbahn-Endes ideal – Homokis seit vier Jahren designierter Nachfolger Barrie Kosky konnte einen ideenreichen, originellen Spielplan präsentieren.

Für Homokis eigene künstlerische Bilanz war das gleichzeitige Planen für die Gegenwart in Berlin und die Zukunft in Zürich weniger günstig. 2007 wurde die Komische Oper von der Zeitschrift Opernwelt zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt. Bei Intendanten, die so etwas schaffen, klingelt alsbald das Telefon – Dietmar Schwarz hatte in Basel hatte diesen Titel zweimal errungen, als man ihn an die Deutsche Oper berief.

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