Der Mensch nutzt sein Gehirn nur zu einem Bruchteil – wer auch immer „der Mensch“ sein mag und wie auch immer man das berechnen will. Die frühe Hirnforschung schätzte den Anteil der benutzten Hirnmasse auf ein Fünftel, heute beziffert man sie meist auf ein Drittel. Luc Besson billigt uns in seinem neuen Film „Lucy“ gerade mal ein Zehntel zu. Nicht weil er von sich auf andere schlösse, sondern weil das dramaturgisch viel Spielraum lässt. Denn die Frage, was denn da für ein Homo supersapiens herauskäme, würde man die Birne vollständig zum Glühen bringen, ist natürlich interessanter, wenn auf unsere durchaus respektablen Geistesgaben neun Teile aufgeschlagen werden können statt nur zwei.

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