Dass der seit letzter Spielzeit am Staatsschauspiel Dresden amtierende Intendant Joachim Klement Ruhe bewahren kann, lässt sich gut beobachten, als er am Sonnabend, eine Viertelstunde nach Beginn der Premiere auf die Bühne tritt und wegen eines ausgefallenen Tonmischpults die Vorstellung unterbricht.

Man wisse nicht, woran es lag, habe das Gerät neu gestartet und hoffe nun, dass es funktioniert. Und das tut es dann auch. Besser als nötig: mit ordentlich anschwellenden wagnerianischen Hörnerchören, mit Druckwellen erzeugendem Donnerhall, mit Rammstein-Rums und akribisch ausgesuchten Schussgeräuschen aus vielerlei Waffen.

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