Wenn jemand in ‚Bunte‘ nicht vorkommt, kommt er unter Umständen auch im öffentlichen Bewusstsein nicht vor“, orakelte schon vor fünf Jahren Patricia Riekel, Chefredakteurin dieses kunterbunten Wochenblattes. Was für die Promipostille mit Begegnungszwang in Wartezimmern aller Art gilt, kann selbstverständlich auch für das Massenblatt Bild gelten. Hat doch schon ein ehemaliger Bundeskanzler offenherzig bekannt, dass er zum Regieren nur „Bild, BamS und die Glotze“ brauche.

Sogar ein saarländischer Links-Politiker war sich nicht zu schade, dieser Wurfsendung mit dem „Herz für Kinder“ als Kolumnist zu dienen. Ganz zu schweigen von der Großfeministin Alice S., die sich trotz täglicher Titelnackedeis und schlüpfriger Kontaktanzeigen gleich in verschiedenen Rollen bei Deutschlands größter Drucksache verdingte.

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