Agatha Christie, 1945.
Foto: AFP/Planet News LTD

Vor mehr als fünfzig Jahren war ich einmal zu Besuch bei Verwandten. Dort vergrub ich mich in ihre Büchersammlung und las in vierzehn Tagen nichts als Krimis. Ich mag keine Rätselaufgaben. Wenn jemand die Lösung kennt, warum verschweigt er sie mir? Krimiautoren kommen mir immer noch vor wie Lehrer. Wir Leser sind ihre Schüler. Ich finde nichts Spannendes darin, einer bereits bekannten Lösung nachzujagen.

Die Krimis langweilten mich also. Aber es gab nichts anderes. Also lag ich auf der Couch und fraß mich durch die meist roten Bände. Ein Band blieb mir im Gedächtnis. Nein: Plot, Autor und Titel hatte ich völlig vergessen. Aber niemals habe ich meine Verblüffung vergessen darüber, dass der Ich-Erzähler der Mörder war. In Barbara Sichtermanns Buch über Agatha Christie (1890–1976) erfuhr ich den Titel des Buches: „Alibi – Ein Fall für Poirot“.

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