Berlin - Am liebsten gieße ich zurzeit Blumen. Ich freue mich, versickert das Wasser in der Erde. Habe ja ein paar Topfpflanzen zu Hause. Die sind mir zugelaufen, gekauft habe ich keine einzige von ihnen.

Die Topfpflanzen, zum Beispiel die eine, aber auch die andere, sie haben mir sehr geholfen während der Corona-Pandemie, als wir eingesperrt waren, auch ich, in meinem Zuhause. Ich war ja immer alleine. Das war zu Beginn nicht einfach. Ich fühlte mich oft einsam. Manchmal horchte ich an der Wand zur Nachbarwohnung, ob dort eine Stimme wäre. Aber da war keine Stimme. Anscheinend wohnte da niemand. Oder aber da wohnte doch jemand, aber der Jemand, der redete nie oder ganz leise nur, weil er dachte, er wird abgehört. Er wurde ja auch abgehört, aber nur einmal oder zweimal, allerhöchstens fünfmal.

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