Verunsicherte Jugend: Jaecki Schwarz (links) in Konrad Wolfs Film „Ich war neunzehn“.
Foto: Defa-Stiftung/Werner Bergmann

Berlin - Es war dies ein lang gehegter Wunsch von Konrad Wolf: Sein „Ich war neunzehn“ sollte gemeinsam mit Heiner Carows „Die Russen kommen“ gezeigt werden. Beide Filme waren 1968 gedreht worden. Zum geplanten Doppelprogramm kam es aber erst im Dezember 1987 – da war Wolf schon fünf Jahre lang tot. Während sein Film in den Kinos der DDR lief und auch international viel Würdigung erfuhr, verschwand Carows Arbeit in den Regalen. Genauer gesagt überstand nur eine Rohschnitt-Fassung: Sie lagerte fast 20 Jahre lang in einer Ecke des Arbeitsraums von Evelyn Carow, der Ehefrau des Regisseurs. Als Schnittmeisterin hatte sie die Montage beider Filme verantwortet.

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