Seit 2011 ging es immer aufwärts für Netflix, Quartal für Quartal, in Millionenschritten. Ende 2020 knackte der Streaming-Anbieter die 200-Millionen-Grenze bei den globalen Abonnements, noch im vergangenen Quartal kamen über acht Millionen neue Nutzer hinzu. Dann folgte die Ernüchterung: Bis März hat sich die Zahl der Kunden erstmals seit elf Jahren verringert. 200.000 Menschen weniger als noch Ende 2021 abonnieren aktuell den Streamingdienst. Im Hinblick auf die Gesamtzahl eine verschwindend geringe Zahl – zumal wenn man bedenkt, dass Ende März allein 700.000 Accounts wegfielen, weil die Firma entschied, ihr Angebot in Russland einzustellen. Anleger lassen sich von solchen Relativierungen freilich selten überzeugen, die Aktie sackte am Tag der Verkündung der Quartalszahlen um 35 Prozent ab. Bis heute hat sie seit Jahresbeginn ungefähr 70 Prozent an Wert verloren.

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