Das erwachende Interesse an Kolonialismus und Sklaverei führt zur Wiederentdeckung eines 1843 erst erschienenen Romans, der bestens geeignet ist, die heute eindimensional und oft ahistorisch geführten Debatten zu bereichern. Ein zeitgenössisches Buch kommt da wie gerufen. „Georges“ ist das Frühwerk keines Geringeren als Alexandre Dumas, Großmeister der Mantel-und-Degen-Geschichten, Schöpfer der „Drei Musketiere“ und des „Grafen von Monte Christo“. Auch in seinem Erstling „Georges“ sind schon alle Erfolgselemente versammelt: Leidenschaft, Ehre, Treue, Liebe, Pferde, Duelle, heißes Blut und kalter Hass. Man liest einen hochpolitischen Abenteuerroman, der vom Kampf gegen die maximale Demütigung durch blanken Rassismus in der gehobenen Gesellschaft der zunächst französischen, dann britischen Kolonie Mauritius berichtet.

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