US-Schauspieler Will Smith. 
Foto: AFP/Thomas Samson 

Will Smith (51) startete seine Hollywood-Karriere, die in Blockbustern wie „Independence Day“ und „Men in Black“, aber auch in zwei Oscar-Nominierungen für „Ali“ und „Das Streben nach Glück“ mündete, in den frühen Neunzigern als Star der Comedy-Serie „Der Prinz von Bel-Air“. Nun soll die Fernsehserie neu aufgelegt werden – mit Smith als ausführendem Produzenten. Das berichten mehrere US-Branchenblätter. Das Vorhaben werde derzeit Streaming-Diensten wie Netflix und HBO Max angeboten.

Im Original spielte Smith von 1990 bis 1996 den Jungen Will, der aus einem armen Viertel in Philadelphia zu seinen Verwandten in den kalifornischen Nobelort Bel Air geschickt wird. Dieser Ortswechsel verursacht einige Probleme – und viele Lacher, etwa bei den Auseinandersetzungen mit Wills snobistischem Cousin Carlton. Die Neuauflage soll nun allerdings ganz anders aufgezogen werden und deutlich ernster werden. Vorbild ist ein vierminütiges YouTube-Video aus dem vergangenen Jahr von Nachwuchsregisseur Morgan Cooper, der dem Stoff einen dunkleren Ton verpasste.

Das Vorbild von Morgan Cooper.

Video: YouTube

Die Idee fand im Netz sofort Zustimmung und millionenfache Aufrufe, auch Smith begeisterte sich für das Video. Cooper soll nun am Skript mitschreiben und bei der Neuauflage Regie führen. Wer dann welche Rolle übernimmt, darüber wurde noch nichts bekannt. Das Remake konzentriert sich aber eher auf die Vorgeschichte des Protagonisten und seinen Kampf mit Gangmitgliedern.

Mark Wahlberg (49) ist ebenfalls ein Star, dessen Karriere in den Neunzigern begann – in seinem Fall als Frontmann der HipHop-Band Marky Mark and the Funky Bunch und als Model für Calvin Klein. Als Schauspieler gelang ihm mit der Tragikomödie „Boogie Nights“ der Durchbruch. Inzwischen zählt der jüngere Bruder von Donnie Wahlberg zu den Spitzenverdienern in Hollywood.

Hat gut lachen: Mark Wahlberg bei der Premiere von „Spenser Confidential“. 
Foto: Imago Images

Was das genau heißt, lässt sich im US-Magazin Forbes nachlesen. Dort rangiert Mark Wahlberg auf Platz drei der bestbezahlten Schauspieler des Jahres. Den ersten Rang hat sich der „Fast and Furious“-Star und frühere Profi-Wrestler Dwayne „The Rock“ Johnson gesichert, der laut Forbes binnen zwölf Monaten geschätzte 87,5 Millionen US-Dollar (rund 74,6 Millionen Euro) verdiente. Johnson steht damit zum dritten Mal an der Spitze des Branchen-Rankings.

Auf Platz zwei liegt der „Deadpool“-Schauspieler Ryan Reynolds mit 71,5 Millionen Dollar, Mark Wahlberg folgt dann mit stolzen 58 Millionen Dollar. Zusammengerechnet wurden die Einkünfte zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 1. Juni 2020. Als sehr einträglich erwies sich für den 49-Jährigen zum Beispiel die Netflix-Produktion „Spenser Confidential“, in der er Hauptdarsteller und Produzent ist.

Jim Parsons (47) kann sich über seine Einkünfte ebenfalls nicht beschweren. Seine Darstellung des Dr. Sheldon Cooper in der Serie „The Big Bang Theory“ brachte ihm nicht nur viele Preise ein, sondern auch ordentliche Gagen. Die sieben Hauptdarsteller gehörten zu den Topverdienern unter den Serienschauspielern. Dennoch: Nach zwölf Jahren und 279 Episoden war im Mai 2019 Schluss mit der Sitcom, die sich um schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin drehte.

Szene aus „The Big Bang Theory“ mit Jim Parsons und Mayim Bialik. 
Foto: Michael Yarish/CBS via AP

Parsons hatte sich zu dem von Fans sehr bedauerten Serien-Aus bereits im Januar 2019 geäußert: „Es ist so komplex wie einfach, dass es das Gefühl war, dass es Zeit ist.“ Nun konkretisierte der US-Schauspieler seine Beweggründe noch einmal: „Es war ein sehr intensiver Sommer“, sagte der 47-Jährige im Podcast des Schauspielers David Tennant.

Dreharbeiten an der elften Staffel der Serie, Broadway-Proben, ein Werbedreh – und dann wurde obendrauf noch einer seiner Hunde todkrank und er brach sich den Fuß auf der Bühne. „Ich hatte diesen Moment der Klarheit“, sagte Parsons. Auch sei ihm bewusst geworden, dass er bald das Alter haben würde, in dem sein Vater gestorben sei. „Es gibt noch andere Dinge, die ich probieren muss“, sagte er den Produzenten der Show.