Till Brönner ist vor allem für den Bund zwar das Zugpferd beim künftigen House of Jazz in der Alten Münze. Tatsächlich ist er nur einer von mehreren  Partnern. 
Foto: Imago

Berlin - Die Entscheidung der Kulturverwaltung, im Herz der Alten Münze ein Zentrum für Jazz einzurichten, das eine Leuchtturm-Einrichtung  mit internationaler Ausstrahlung sein will, empfinden prominente Vertreter der Freien Kunst- und Kulturszene Berlins als Wortbruch der Regierungskoalition. In einem am Montag an die kulturpolitischen Sprecher im Abgeordnetenhaus versandten „Debattenbeitrag“ vergleichen Wibke Behrens, Christophe Knoch und Eric Schuhmacher, alle ehemalige Mitglieder des Sprecherkreises der Koalition der Freien Szene, die Ende Januar überraschend verkündete Direktvergabe der Häuser 4/5 an die Weiterentwicklung eines Konzepts von Till Brönner von 2016 mit dem Ausverkauf der Alten Münze an den Investor Nicolas Berggruen, die unter dem vorigen Senat gedroht hatte. 

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