Oliver Masucci: „Und dann muss ich Kuchen essen …“
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Oliver Masucci, 51, gibt alles für seine Rollen. Im Playboy gewährt der Schauspieler einen Einblick in seine Arbeit und hat einige exotische, allemal hochkalorische Ernährungstipps parat. Für seine Verkörperung des legendären Regisseurs Rainer Werner Fassbinder wollte er sich der Glaubwürdigkeit wegen einen dicken Bauch anessen: „Morgens habe ich zwei, drei Weizenbier getrunken, damit der Bauch so langsam aufblähte und noch dicker wurde.“ Ansonsten unterließ Masucci all jene Dinge nicht, vor denen uns Ernährungsberater beflissen warnen. So habe er überhaupt wieder angefangen zu frühstücken. Wenn er das tue, bekomme er zwei Stunden später wieder Hunger und esse Mittag. „Und dann muss ich Kuchen essen …“ Abends sei er gut essen gegangen und habe Rotwein getrunken. Essen und Trinken rund um die Uhr!

Der hochkalorische Exzess hat natürlich seinen Preis, weiß Masucci. „Am Ende habe ich an dem Fassbinder-Film nichts verdient, weil alles in den Bauch geflossen ist.“ Aber kann das sein, dass eine künstlerisch notwendige Anstrengung zu einem finanziellen Nullsummenspiel, wenn nicht zu einem Verlustgeschäft wird? Masucci hat sein Anliegen vorgebracht: „Ich habe zum Produzenten gesagt, ihr müsstet mir jetzt einfach mal so zehn- bis fünfzehntausend Euro geben, um diesen Bauch zu bezahlen, den ich mir angegessen habe.“ Der habe allerdings nur gelacht. Der Film „Enfant Terrible“ von Oskar Roehler kommt am 1. Oktober ins Kino. Ob sich der Aufwand dann zumindest künstlerisch auszahlt?

Normalerweise lebe er mehr so ein Teilfasten oder Intervallfasten, sagt Masucci: „Ich bin mehr Italiener als Deutscher, mein Papa ist Neapolitaner, wir haben nie gefrühstückt. Wir haben ein bisschen zu Mittag gegessen und dann wieder spätabends.“

Bar Refaeli, 35, hat offenbar mit einiger krimineller Energie die Steuern hinterzogen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt ein Gericht in Tel Aviv und verurteilte das israelische Model und dessen Mutter. Laut der Entscheidung muss Refaeli neun Monate Sozialdienste leisten, während ihre Mutter Tzipi Levine für 16 Monate ins Gefängnis kommt. Die Haft soll laut Gerichtsentscheidung am 21. September beginnen. Die beiden Frauen müssen zudem insgesamt fünf Millionen Schekel (rund 1,2 Millionen Euro) zahlen. Die Steuerbehörde hatte ihnen vorgeworfen, millionenschwere Verdienste in Israel und im Ausland nicht vollständig angegeben und wahrheitswidrig behauptet zu haben, ihr Wohnsitz befinde sich im Ausland.

Das israelische Model Bar Refaeli (r.) mit seiner Mutter Tzipi Levine: gemeinnützige Arbeit und Gefängnis.
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Refaeli ist das erfolgreichste israelische Model, aber in ihrer Heimat nicht bei allen beliebt, weil sie 2003 durch eine taktische Kurzehe mit einem Freund ihres Vaters die Einberufung zum Wehrdienst unterlief, der auch für Frauen in Israel für 21 Monate Pflicht ist – nur nicht für verheiratete.

Kelly Clarkson, 38, hatte nach eigenen Worten eine schwere Zeit, nachdem sie im Juni die Scheidung von ihrem Mann Brandon Blackstock eingereicht hat. „Mein Leben war ein bisschen wie ein Müllcontainer“, sagte die Grammy-Gewinnerin über ihre vergangenen Monate in einem Interview in der „Sunday Today“-Show. „Es ist das schlimmste Erlebnis für alle Beteiligten.“ Sie habe sich mit Freunden unterhalten, die bereits eine Scheidung durchgemacht hätten. „Ich weiß nicht, wie Menschen das überstehen, ohne irgendeine Art Ventil zu haben.“ Clarkson und Blackstock sind rund sieben Jahre verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder, die sechs Jahre alte Tochter River Rose und den vierjährigen Sohn Remington Alexander.

US-Sängerin Kelly Clarkson: „Mein Leben war ein bisschen wie ein Müllcontainer.“
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Clarkson wurde durch die Castingshow „American Idol“ und durch Hits wie „Since U Been Gone“ und „Walk Away“ weltbekannt. Sie ist auch Jurorin in der US-Show „The Voice“.