Die Schauspielerin Amber Heard am Mittwoch vor Gericht. 
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Amber Heard (34) hat im Verleumdungsprozess ihres Ex-Mannes Johnny Depp in London neue Vorwürfe aufs Tableau gebracht – und der vor Gericht ausgetragenen Schlammschlacht damit eine neue Episode hinzugefügt. Depp soll im Jahr 2015, im ersten Jahr ihrer Ehe also, in Australien etwa 30 Flaschen „wie Granaten“ nach ihr geworfen haben, so die US-Schauspielerin am Mittwoch vor Gericht. „Er warf alle Flaschen, die in Reichweite waren – alle bis auf eine Magnum-Weinflasche“, führte Heard im Zeugenstand aus.

Depp soll sich bei dem Vorfall einen Teil seines Fingers abgetrennt haben. Der Hollywoodstar gab seiner Ex-Frau die Schuld an der Verletzung. Sie habe vor Wut eine Flasche zerbrochen.

Heard hatte Depp bereits an anderen Prozesstagen beschuldigt, ihr bei mehreren Gelegenheiten gedroht zu haben, sie zu töten. Zudem sei sie verbaler und physischer Gewalt ausgesetzt gewesen, während er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Der 57-jährige „Fluch der Karibik“-Star bestreitet die Vorwürfe. Er stellt seine Ex-Frau als berechnende und unehrliche Fantastin dar, die sein Leben zerstören wolle. Sie sei der „aggressive Teil“ in der konfliktreichen Beziehung gewesen.

Die Gerichtsverhandlung soll voraussichtlich noch bis nächste Woche gehen. Ein Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

Kim Kardashian (39) hat nach den bizarren Twitter-Tiraden ihres Mannes Kanye West, in denen auch sie schweren Vorwürfen ausgesetzt war, die Öffentlichkeit um Mitgefühl für West gebeten, der unter einer bipolaren Störung leide. Zum Schutz ihrer Familie habe sie lange Zeit zur Krankheit ihres Mannes geschwiegen, schrieb Kardashian am Mittwoch bei Instagram. Wegen der verbreiteten „Fehlvorstellungen“ von psychischen Problemen wolle sie sich nun aber äußern.

„Wer etwas von psychischen Problemen oder auch nur von zwanghaftem Verhalten versteht, der weiß, dass die Familie machtlos ist – außer das betroffene Familienmitglied ist minderjährig“, schrieb Kardashian. Menschen, denen psychische Krankheiten fremd seien, seien stattdessen häufig voreingenommen und verstünden nicht, dass dem Betroffenen nur geholfen werden könne, wenn er dies selbst wolle – "egal, wie sehr sich Familie und Freunde auch bemühen“, schrieb Kardashian.

Kim Kardashian nimmt ihren Mann Kanye West in Schutz. 
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Der Rapper West, dessen neues Album am Freitag erscheinen soll, hatte am 4. Juli zur allgemeinen Überraschung angekündigt, bei der US-Präsidentschaftswahl im November antreten zu wollen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung am Sonntag brach der 43-Jährige in Tränen aus, als er erzählte, dass sein Vater ihn habe abtreiben lassen wollen. Außerdem habe er selbst bei seiner Frau auf eine Abtreibung gedrungen.

Cameron Diaz (47) ist vor einem halben Jahr zum ersten Mal Mutter geworden. Jetzt schwärmte die Schauspielerin in der Talkshow von US-Moderator Jimmy Fallon von ihrer Tochter Raddix und dem Dasein als Eltern. Raddix sei „das Beste, was Benji und mir je passiert ist“, so die 47-Jährige über sich und ihren Ehemann, den Musiker Benji Madden. 

„Es ist himmlisch“, berichtete Diaz. Ihre Tochter wachse so schnell, dass sie jetzt verstehe, warum Freunde, die Kinder haben, ihr früher sagten, man solle diese Zeit in Ehren halten. „Aber es ist so erfreulich, dieses Wachstum tatsächlich zu sehen und ein Teil davon zu sein.“ Diaz und der Good Charlotte-Gitarrist Madden (41) sind seit Januar 2015 verheiratet.