Schon interessant, wie am vergangenen Wochenende drei sehr verschiedene Premieren in drei verschiedenen Häusern unterschwellig doch eng verbunden schienen. Bezeichnend vielleicht auch, denn alle drei suchten Erlösungen, die mit kleinen Stellschrauben nicht mehr erreichen sind. Erlösungen in andere Identitäten, andere Leben, ja Welten.

Begnügen sich im Deutschen Theater noch sechs Drag Queens mit einer Überladung Glamour, um sich ins Wohlfühlland von Transidentitäten zu schminken, überzeugten die beiden anderen Produktionen − „Tristan und Isolde“ in den Sophiensaelen und „Amir“ im BE – damit, dass deren Erlösungssehnsüchte keineswegs nur Privatfantasien sind, sondern mit ganz realen politischen Verhältnissen kämpfen.

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