Es gibt Themen, über die möchten die meisten Menschen nicht gern reden. Wiederkehrender Fußpilz, die letzte Steuererklärung oder: digitale Überwachung. „Es ist einfach nicht sexy. Aber wichtig“, bestätigt Till Horstmann. Mit bunten Sneakers und gestreiften Sweatshirt lehnt er sich auf der Holzbank zurück und nimmt einen Schluck Bier.

Seit fünf Monaten kommt Till regelmäßig zu den Crypto-Partys; hier will er lernen, wie er sich besser vor Übergriffen aus dem weltweiten Netz schützt. „Am Anfang war ich deprimiert, weil mir mit einem Mal die Tragweite der Situation klar wurde.“ Mittlerweile sei dieses Gefühl aber in Motivation umgeschlagen: „Nun bin ich soweit, dass ich anderen beibringen kann, was ich hier gelernt habe.“

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