Moskau in den 1920er-Jahren. Der Literat und Ingenieur Andrej Platonow setzte im Kampf gegen Armut auf technischen Fortschritt und Ökologie.
Foto: Imago

Berlin - Konnte Andrej Platonow in die Zukunft sehen? In seinem Roman „Dshan“, dessen Druck die sowjetischen Zensoren 1935 verhinderten, reist ein Ökonom im Auftrag der Regierung nach Zentralasien, um ein von Hungertod bedrohtes Volk zu retten. Das gelingt nur mit Hilfe einer minderjährigen, recht schroffen Aktivistin. Als die Menschen dennoch beschließen fortzugehen, besteigt das junge Mädchen einen Berg. Als Zukunft ihres Volkes und möglicherweise der Menschheit behält die Zurückbleibende als Einzige den Überblick: „Die kleine Sonne bestrahlte die ganze große Erde, und das Licht reichte vollkommen.“ Mit Hilfe der Sonnenenergie würden die Menschen nachhaltig überleben können.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.