Berlin - Mütter und Väter hat die Bundeskanzlerin in der Pandemie-Zeit schon zu einem digitalen Bürgerdialog geladen, auch Azubis und Studierende. Am Dienstag waren es 14 aus dem Bereich Kultur: Schauspieler, Tänzer, Musiker, Galeristen, Museumsleute, Kinobetreiber aus ganz Deutschland. 

Drei Klagen schälten sich bei dem höflich geführten Gespräch heraus: Die über den föderalen Flickenteppich, was etwa die Öffnung von Buchhandlungen und Kinos betrifft. „Das versteht kein Mensch mehr“, sagte eine Buchhändlerin aus Germeringen in Bayern. Damit meinte sie auch die wechselnden Bedingungen von Öffnung und Schließung: systemrelevant, dann nicht mehr, Click & Meet ohne Test, mit Test, Click & Collect, jetzt komplett geschlossen. Und Unterstützung nur bei den Betriebskosten, aber nicht beim Lohn. Sie gilt ja als Unternehmerin.

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