Die Journalistin und Buchautorin Anna Mayr
Foto: Anna Tiessen

Berlin - Die Journalistin Anna Mayr, 1993 geboren, hat das Buch „Die Elenden“ geschrieben. Es ist eins der wenigen deutschen Bücher über Arbeitslosigkeit. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wovon sie spricht. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs hatten. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen das Richtige tun. Sie versteht Arbeitslosigkeit nicht als individuelles Schicksal der Leistungsschwachen, sondern als gesellschaftlichen Mechanismus, um die Marktwirtschaft am Leben zu erhalten. 

Berliner Zeitung: Liebe Frau Mayr, der Untertitel Ihres Buchs lautet: „Warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht.“ Warum sollte das so sein?

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