Es sei eines der intensivsten und emotionalsten Projekte seines Lebens - so beschreibt Rapper Marteria seinen Film „Antimarteria“. Der Spielfilm hat am Mittwochabend (7. Juni) in einem Berliner Kino Premiere. Ab 22.00 Uhr ist er dann im Internet für jedermann frei zugänglich zu sehen. „Wir hatten am Anfang an 15 Minuten gedacht, jetzt ist er fast eine Stunde lang“, sagt Marten Laciny, wie der 34-Jährige mit bürgerlichen Namen heißt.

„Antimarteria“ ist eine Art modernes Märchen und eng mit Marterias aktuellem Album „Roswell“ verknüpft. Es ist ein Film voller Metaphern und Gleichnisse, voller Referenzen auf Popkultur und griechische Mythologie, heißt es im Pressetext. Aber auch Marterias persönliche Geschichte und Science-Fiction spielten eine Rolle.

Gedreht wurde mehrere Wochen in Südafrika, mit dabei waren Schauspieler wie Frederick Lau („Victoria“), Trystan Pütter („Toni Erdmann“) und Emilia Schüle („Charité“), aber auch Fotograf Paul Ripke und natürlich Marterias Kunstfigur Marsimoto. Konzipiert und umgesetzt wurde „Antimarteria“ von Autor und Regisseur Specter Berlin, einst Mitgründer des Hip-Hop-Labels Aggro Berlin. (dpa)