So kämpft Oyoun gegen Joe Chialo: „In einer Demokratie muss so etwas möglich sein“

Das Neuköllner Kulturzentrum Oyoun sollte längst weg sein. Doch Louna Sbou und Nina Martin ignorieren die Aufforderung zur Räumung. Hier erklären sie, warum.

Das Kulturzentrum Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln.
Das Kulturzentrum Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln.Emmanuele Contini

„We resist – wir leisten Widerstand“ steht auf dem Banner am Turm der ehemaligen Brauerei, ein Backsteinbau in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln. Das Wort Widerstand passt ziemlich gut zum Selbstverständnis von Oyoun. Die Senatsverwaltung für Kultur hat die Förderung für das Kulturzentrum zum Ende 2023 beendet. Im Raum steht ein unbestätigter, nicht offiziell geäußerter Vorwurf: Antisemitismus. Aber sie sind jetzt, vier Monate später, immer noch hier. Im zweiten Stock gibt es eine Ausstellung über Kriegserfahrungen asiatischer Frauen, und im Foyer im Erdgeschoss sitzen an diesem Morgen Louna Sbou und Nina Martin an einem großen Holztisch, sie haben Kaffeebecher vor sich, Kuchen.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
32,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
24,99 € / Monat