Einer der bekanntesten spanischen Schauspieler der Gegenwart: Antonio Banderas.
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Antonio Banderas (60) hatte sich seinen runden Geburtstag wohl etwas anders vorgestellt. Wegen einer Corona-Infektion musste der spanische Schauspielstar, der am Montag 60 wurde, auf eine Feier mit Familien und Freunden verzichten. „Ich bin gezwungen, meinen 60. Geburtstag in Quarantäne zu verbringen, nachdem ich positiv auf die durch das Coronavirus verursachte Covid-19-Krankheit getestet wurde“, schrieb Banderas auf Instagram und beruhigte seine Fans: Es gehe ihm relativ gut, auch wenn er etwas müder sei als normalerweise.

Er sei überzeugt, bald wieder wohlauf zu sein, versicherte der Hollywood-Star, der mit Filmen wie „Das Geisterhaus“ und „Desperado“ bekannt wurde und im Januar seine erste Oscar-Nominierung als bester Schauspieler erhielt. Die Isolation wolle er nutzen, „um zu lesen, zu schreiben, mich auszuruhen und meinen nun vervollständigten 60 Jahren einen Sinn zu geben“. 

Banderas hätte am vergangenen Sonntag eine Benefiz-Veranstaltung im südspanischen Marbella moderieren sollen, was er jedoch kurzfristig absagte. Wo er seine Quarantäne verbringt, verriet er nicht. Der aus Málaga stammende Schauspieler hat unter anderem ein Haus in Großbritannien, wo er im Jahr 2017 einen Herzinfarkt erlitt.

Kelly Clarkson (38) wurde durch die Castingshow „American Idol“ weltbekannt. Im Jahr 2002 gewann sie die erste Staffel der Show, in der sie vor einem Juror namens Simon Cowell stand – der britische Produzent gilt als Entdecker der US-amerikanischen Popsängerin. Jetzt kann sich die Grammy-Gewinnerin bei Cowell revanchieren: Clarkson springt bei der Casting-Show „America's Got Talent“ als Jurorin für den 60-Jährigen ein, der nach einem Sturz von seinem E-Bike am Rücken operiert werden musste.

Cowell gehe es schon besser, doch bei den Shows am Dienstag und Mittwoch könne er nicht mitmachen. „Jemand, der viel klüger, cooler und heißer ist, übernimmt seinen Platz“, witzelte Clarkson am Montag auf Instagram.

Bei dem Unfall am Sonnabend im kalifornischen Malibu hatte sich der „America's Got Talent“-Gastgeber einen Rückenwirbel gebrochen. Er habe sein neues Elektro-Fahrrad testen wollen und sei dabei im Hof seines Hauses gestürzt, teilte sein Sprecher mit. Der Musikproduzent meldete sich später auf Twitter mit einem „guten Ratschlag“ zu Wort: Erst die Anleitung lesen, bevor man sein neues Elektrorad ausprobiert, witzelte Cowell.

Jessica Schwarz (43) ist nicht nur als Schauspielerin tätig, zusammen mit ihrer Schwester betreibt sie auch ein Hotel in Hessen. 2008 eröffneten Jessica und Sandra Schwarz in ihrem Heimatort Michelstadt das Designhotel mit angeschlossenem Café. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur sprach die Schauspielerin jetzt von ihren Sorgen um eine zweite Welle der Corona-Pandemie. „Wir müssen abwarten, wie wir durch den Herbst und Winter kommen. Ein weiterer Lockdown wäre auch für alle Angestellten sehr schwierig“, sagte die 43-Jährige. 

Die in Berlin lebende Schauspielerin („Buddenbrooks“, „Das Parfum“) ist im südhessischen Michelstadt aufgewachsen, eine 16.000 Einwohner-Stadt zwischen Darmstadt und Heidelberg. Mit ihren Sorgen sind Schwarz und ihre Schwester nicht allein: Etwa 60 Prozent der Betreiber von Gaststätten und Hotels sehen die Corona-Krise laut einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands inzwischen als Existenzbedrohung an.

Jessica und Sandra Schwarz in ihrem Hotel. 
Foto: dpa/Uwe Anspach

„Wir kämpfen. Das Hotel läuft wieder ganz gut an, aber man merkt schon, dass sich die Menschen noch nicht gerne wieder in die Gastronomie reinsetzen“, erklärte Schwarz weiter. „Wir haben Glück mit dem tollen Sommer, wo die Gäste draußen sitzen können.“