Es ist ja nicht so, dass nur Schauspieler, Regisseure, Kulturpolitiker, alte und neue Intendanten sich vor dem in der Volksbühne herrschenden Theatergott in Acht nehmen und ihm dienen und huldigen müssen. Auch den Kritiker hat Er natürlich im Griff. Kann man schon in der Luther-Bibel von 1545 lesen: „Vnd er leget seine rechte Hand auff mich/ vnd sprach zu mir/ Fürchte dich nicht/ Ich bin der Erst vnd der Letzt/und der Lebendige./ Jch war tod/ vnd sihe/ Jch bin lebendig von ewigkeit zu ewigkeit/ vnd habe die Schlüssel der Helle vnd des Tods./ Schreib/ was du gesehen hast/ vnd was da ist/ vnd was geschehen sol darnach.“

Nicht fürchten? Schöner Scherz. Es handelt sich um die Offenbarung des Johannes, der in zweiundzwanzig Bibel-Kapiteln vom stufenweisen Weltuntergang kündet: der Apokalypse.

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