Fasziniert blicken Lokalpolitiker und Stadtplaner aus aller Welt seit Jahren auf die baskische Provinzhauptstadt Bilbao. Lange Zeit allenfalls mit Eta-Terrorismus, siechender Industrie und hohen Arbeitslosenzahlen in den Schlagzeilen, ist die einstige Stahlmetropole inzwischen zum Inbegriff für den postindustriellen Stadtumbau geworden. Mit der Eröffnung einer Dependance des New Yorker Guggenheim-Museums im Jahr 1997 hat die Stadt nach Bekunden der politisch Verantwortlichen ihren Abwärtstrend gestoppt, sich als neues Mekka des internationalen Kunsttourismus und als attraktiver Standort für Unternehmensansiedlungen etabliert. Marketing-Experten schwärmen bereits vom „Bilbao-Effekt“, wenn sie den Einsatz von Kultur als Motor des Strukturwandels preisen.

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