Das Familienoberhaupt Abu Osama im Kreise seiner Söhne.
Foto: SWR/BASIS Berlin Filmproduktion

Berlin - Die Jungs im nordsyrischen Dorf spielen nicht nur Fußball. Genauso spielerisch trainieren sie das Anschleichen, den Sprung über Hindernisse und das Abrollen. Als sie eine selbstgebaute Plastikflaschenbombe zur Explosion bringen, freuen sie sich, als hätten sie ein Tor geschossen. Begegnen die kriegerischen Jungs mal Mädchen, dann bewerfen sie sie mit Steinen. Zur selben Zeit werden dreihundert Kilometer weiter südlich Kinder blutüberströmt in ein unterirdisches Krankenhaus gebracht, schwer verletzt durch Bombensplitter. Das Krankenhaus in Ost-Ghouta wird von einer jungen Kinderärztin geleitet, die selbst im größten Chaos den Überblick behält. Die ARD zeigt zwei sehr besondere Dokumentationen über den Krieg in Syrien. Sowohl „Kinder des Kalifats“ als auch „Klinik im Untergrund“ wurden weltweit auf Festivals beachtet und ausgezeichnet, beide waren für den Oscar nominiert. Die ARD hat beide Filme koproduziert, und ihre Ausstrahlung im Abstand von nur einer Woche gibt dem Zuschauer die Chance, etwas über die Kontraste dieses Kriegs in einem ebenso zerrissenen wie zerstörten Land zu erfahren.

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