Erinnern Sie sich noch an das Gerede während der ersten Corona-Welle im Frühjahr? In einigen Medien wurde gemutmaßt, dass durch das erzwungene Beisammensein ein Babyboom bevorstünde. Auf engem Raum würde es sich nicht nur leichter streiten, sondern eben auch leichter lieben lassen. Letzteres scheint bei Ariana Grande der Fall gewesen zu sein. Denn ihr neues, über Freitagnacht veröffentlichtes Album „Positions“ schreit förmlich nach Sex!

In 14 Stücken windet sich die 27-Jährige durch rhythmischen Pop und zarten, teils funkigen R’n’B und Soul. Dazu haucht, seufzt, pfeift sie Zeilen über das Verführen und die Lust. Es ist Musik, die an Janet Jackson und Ginuwine denken lässt. Dass die aus Florida stammende Grande längst nicht mehr das süße, unschuldige Mädchen aus der Nickelodeon-Serie „Victorious“ ist, hatte sie spätestens mit ihrem letzten und fünften Album „Thank U, Next“ bewiesen. Auch ihre zahlreichen Auftritte und Kollaborationen mit Stars wie Lady Gaga und Lana Del Rey machten deutlich, dass Grande eine ernstzunehmende Musikerin ist.

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