Wie Zombies sitzen sie auf ihrem weißen Ledersofa, verstrickt in einen Dialog, den sie vermutlich täglich führen und der, noch während sie ihn führen, in seine eigene Wiederholung mündet: Der Makler Max Oleander und seine ehemalige Geliebte und aktuelle Schwiegermutter Madame Lapérouse. Und dann kommt die Gattin beziehungsweise Tochter hereingestürmt, Melusine: lebendig, aber überall versehrt und verbunden.

Sie ist in Sorge um den Park, den sie als Wohn- und Schlafstätte dem kalten Heim vorzieht: Er soll verkauft und bebaut werden. Die Naturmuhme Pythia, ihre Mutter im Geiste, stattet sie mit unheimlichen Verführungskräften aus, mit der sie Landvermesser, Arbeiter und Architekten ins Begehren und Verderben stürzen soll – aber das funktioniert nur, wenn sie sich selbst nicht verliebt.

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