Ich bin süchtig nach Beirut. Bei meinem ersten Besuch, im Winter, fand ich die Stadt dreckig, laut, und – hinreißend krass. Müll neben Designer-Cafés, vom Krieg zerstörte Fassaden neben Hightech-Hochhäusern, äthiopische Dienstmädchen in Rüschenschürzen, bettelnde syrische Kinder, elegante Frauen. Alle sprechen drei Sprachen, wenn nicht vier, Arabisch, Englisch, Französisch und Armenisch. Die Freundlichkeit der Libanesen, die dir ihre Hilfe anbieten, bevor du weißt, dass du sie brauchst. Und jetzt, im Sommer! Azaleen, Blauregen, die Palmen im azurblauen Himmel, und das umwerfende Licht des Mittelmeers, das alles leuchten lässt. Auch wenn Syrien nur zwei Autostunden entfernt ist. Und nein, ich muss hier kein Kopftuch tragen.

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