„Wenn es die Literatur und der Journalismus schaffen würden, mehr Empathie zu wecken“, sagt Christian Baron, „wäre das ein Anfang.“ 
Foto: Benjamin Pritzkuleit

Berlin - Der Claassen-Verlag veranstaltet einen Abend für seinen neuen Autor. Eine Zeitungsseite wird herumgereicht. Sie ist so etwas wie die Geburtsurkunde des Buchs, um das es geht: „Ein Mann seiner Klasse“. Auf dem Bucheinband allerdings ist kein Mann zu sehen, das runde Schwarz-Weiß-Foto zeigt den Autor als Baby auf dem Arm einer sehr jungen Frau. Diese Spannung zwischen Bild und Titel ist bewusst gewählt, sagt Christian Baron, als wir uns am nächsten Tag zum Interview treffen. Seine Mutter hatte von einem anderen Leben geträumt, sie schrieb Gedichte, las Bücher. Einen Beruf hatte sie aber nicht, sie lebte für die Familie. Neun Jahre war Christian Baron alt, als sie starb.

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