Hillary Clinton möchte die britische Herzogin umarmen.
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LondonHerzogin Meghan bekommt in ihrem Kampf gegen die britische Boulevardpresse immer mehr Unterstützung. Jetzt hat sich auch die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton an ihre Seite gestellt: "Ich möchte sie umarmen und ihr sagen: Halte durch und lass dich von den bösen Typen nicht fertig machen", sagte die 72-Jährige an die Adresse von Prinz Harrys Frau.

Clinton kritisierte im Gespräch mit dem Radiosender BBC Radio 5 Live die Medien für deren rassistische Berichterstattung über die Aristokratin. Was einige britische Mainstream-Medien völlig legal verbreiten dürften, sei falsch und zerreiße ihr das Herz, so Clinton. Meghan sei doch eine zauberhafte junge Frau. „Sie verliebt sich, er verliebt sich in sie. Jeder sollte das feiern, weil es eine klare Liebesgeschichte ist.“

Herzogin Meghan setzt sich gegen verletzende Berichterstattung zur Wehr.
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Zuletzt waren immer mehr Stimmen für die 38-jährige Herzogin laut geworden. So hatten sich vor zwei Wochen 72 weibliche Abgeordnete des Unterhauses in einem offenen Brief mit Meghan solidarisiert. Unterzeichnet wurde der Brief von Politikerinnen aller Parteien.

Meghan selbst nahm zuletzt im Rahmen einer TV-Dokumentation Stellung. Dort erzählte sie dem Reporter, wie schwer es ihr hinter den Kulissen gefallen sei, mit dem Medienrummel um ihre Hochzeit und die Geburt von Baby Archie fertigzuwerden und sich ständig mit Kritik an ihrer Person auseinandersetzen zu müssen.

Meghans Mann Prinz Harry (35) hatte Anfang Oktober Klage gegen zwei britische Zeitungsverlage wegen illegalen Abhörens von Mailbox-Nachrichten eingereicht. Meghan selbst klagte gegen die Mail on Sunday, die einen privaten Brief der Herzogin an ihren Vater Thomas Markle in Auszügen veröffentlicht und kommentiert hatte.