Berlin - Berlin ist auf Sand gebaut, überrascht aber trotzdem mit vielen Erhebungen, die wir Berliner natürlich Berge nennen. Schon die Bezirksnamen verraten, dass Berlin hügelig ist: Prenzlauer Berg, Schöneberg, Lichtenberg, Kreuzberg. Wer häufig Rad fährt kennt steile Strecken wie den Weinbergsweg. Man muss in Berlin oft tüchtig in die Pedale treten. Inmitten des Berliner Trubels sind Berge auch Orte, an denen es überraschend ruhig ist. Der Kreuzberg im Viktoriapark ist immerhin 66 Meter hoch.

Er ist einer der natürlichen Berge, die durch die Eiszeit entstanden sind, als die Gletschermassen langsam schmolzen und Berlin formten. Auf dem Kreuzberg erinnert das Nationaldenkmal von Karl Friedrich Schinkel an die Gefallenen der Befreiungskriege von 1813 bis 1815; im Jahr 1821 wurde es eingeweiht. Außerdem gewährt der Kreuzberg wie auch andere Berliner Berge einen freien Blick auf den Horizont. Meist endet der Berliner Blick ja an der nächsten Hausfassade. Deshalb machen Berliner gerne Ausflüge auf ihre Berge.

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