Spike Lee, 63, ist vor allem für seine gesellschaftskritischen Filme bekannt, sie beschäftigen sich vor allem mit dem Rassismus in den USA, wie beispielsweise „Malcolm X“ (1992) oder „BlacKkKlansman“ (2018) eindringlich zeigen. Doch hat sich der Regisseur und Oscargewinner einem anderen, ebenfalls anspruchsvollem Thema zugewandt: der erektilen Dysfunktion beim Mann und ihre Behebung durch einen Arzneistoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer, einer Gruppe gefäßerweiternder Substanzen – auch Viagra genannt. So meldet es jetzt die New York Times unter Berufung auf Lee.

Bei dem delikaten Thema hat sich der Künstler offenbar für einen Song-and-Dance-Ansatz entschieden: „Ich werde ein getanztes und gesungenes Musical inszenieren“, zitiert die Zeitung den Künstler. Ein Filmmusical, wohlgemerkt, das auf einem Artikel aus dem Magazin „Esquire“ beruhen soll, gewissermaßen als Libretto, und die Entdeckung und Vermarktung des Arzneimittels nacherzählt. Lee werde das Drehbuch mit dem britischen Dramatiker Kwame Kwei-Armah schreiben. Der künstlerische Leiter des Young Vic Theatre in London twitterte hocherfreut: „Überglücklich, mit Bruder Spike zu tanzen.“

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