Der Verleger Peter Suhrkamp (M) im Gespräch mit Bertolt Brecht (r) und Harry Buckwitz, Theaterintendant in Frankfurt/M., 1955
Foto: dpa

Dreiundvierzig Artikel auf 370 Seiten. Keine großen Essays also, sondern Zeitungsartikel, Rundfunkvorträge und Reden, entstanden zwischen 1918 und 1957. Autor ist Peter Suhrkamp (1891-1959). Er war Lehrer, Dramaturg und Feuilletonist, bevor er 1932 als Herausgeber der Zeitschrift Die Neue Rundschau Mitarbeiter des S. Fischer Verlages wurde. 1936 kaufte er den Teil des S. Fischer Verlags, der nicht von Gottfried Bermann Fischer ins Exil transferiert werden konnte. Der Verlag wurde umbenannt in Suhrkamp-Verlag. 1944 kam Peter Suhrkamp ins KZ Sachsenhausen, dank einer schweren Lungenkrankheit konnte er das Ende des Naziregimes in einem Krankenhaus erleben. Nach dem Krieg kam es zu einer Einigung mit dem aus dem Exil zurückgekehrten Gottfried Bermann Fischer und beide Verlage (S. Fischer und Suhrkamp) wurden vor 70 Jahren neu gegründet.

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