Berlin - Über das englische Königshaus wissen die Deutschen viel, über ihre Kaiser deutlich weniger. „Wie hieß die letzte deutsche Kaiserin?“ wäre wohl eine Quizfrage, an der viele scheitern würden. Die richtige Antwort lautet: Auguste Victoria, nicht zu verwechseln mit Victoria Luise, ihrer Tochter. Am 11. April vor 100 Jahren starb die Ehefrau von Wilhelm II. im Alter von 62 Jahren im holländischen Exil. Zu ihrem Todestag gibt es unter anderem eine Fernsehdokumentation und eine neue Biografie.

In Deutschland sind Kirchen, Kliniken, Schulen, Straßen und eine Zeche nach ihr benannt worden. Wo das Kaiserpaar erschien, war Trubel und Aufregung. Bilder von „Wilhelm Zwo“ mit dem Zwirbelbart sind noch heute vertraut. Aber wer war Auguste Victoria eigentlich? Auf Fotos sieht man sie züchtig gekleidet, die Taille geschnürt, die Hüte gewaltig, um den Hals trug sie gerne „Perlschnüre“, überlange Perlenketten. Es war die Zeit der Kutschen und Pickelhauben, der ersten Autos.

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