Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. Das lehrt das Leben, die Kunst aber im Besonderen. Fast  physisch spürbar wird diese Erkenntnis in den nun wieder eröffneten Kunst-Werken in der Auguststraße unter dem neuen künstlerischen Leiter Krist Gruijthuijsen. Trennwände sind entfernt, Mauerwerk und Gewölbedecken der einstigen Margarinefabrik entkernt. Leergefegt öffnet sich die große Ausstellungshalle. Die Wände sind weiß, der Boden ist kahl.

Gefüllt ist die Halle gleichwohl: vom merkwürdig fernen Klang einer weiblichen Stimme. Sie schwillt an und wieder ab, wabernde Worte prallen an die Wände und verhallen. Das Augenmerk aber erfasst ein beige lackiertes Stangenrondell, einziges Objekt, das den Raum in seinem Zentrum monolithisch beherrscht. Darin wendelt  sich eine Treppe nach oben durch die Decke, Licht flutet durch die Öffnung nach unten.

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