Berlin - In „Aujourd’hui“ hat man es mit einem zu tun, dessen Leben nur noch einen Tag währt, in „A moi seule“ mit einer, deren Leben auf einen engen Verschlag beschränkt ist. Nun müssten natürlich noch ein paar Ideen her.

Die von „Aujourd’hui“ ist formaler Natur: Der senegalesische Regisseur Alain Gomis schickt den todgeweihten Satché auf einen Slalom zwischen Mysterienspiel und Realismus. Der junge Mann wacht auf und weiß aus irgendeinem Grund, dass dies sein letzter Tag ist. Seine Familie betrauert ihn, rühmt ihn, kritisiert ihn für mangelndes Selbstvertrauen; eine Exfreundin wirft ihm vor, dass er stirbt, ohne gelebt zu haben. „Warum bist du zurückgekommen?“ wird Satché, der in den USA studierte, immer wieder gefragt. Antworten gibt er keine, auch nicht, nachdem er zu Frau und Kind zurückkehrt ist. Die Fragen sind zu gut, um sie mit einer Antwort zu verderben.

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