Robert Merle gehörte in der DDR zu den meistgelesenen französischen Autoren. Romane wie das 1968-Kaleidoskop „Hinter Glas“, die postapokalyptische Parabel „Malevil“ oder die Delfin-Science-Fiction „Ein vernunftbegabtes Tier“ gingen generationsübergreifend von Hand zu Hand. Merle (1908-2004) war bis zur sowjetischen Invasion in Afghanistan (1979) Mitglied der kommunistischen Partei und deshalb in Ost-Berlin lange wohlgelitten. Es bedeutete für den dortigen Aufbau-Verlag einen großen Coup, 1957 „Der Tod ist mein Beruf“ erstmals und exklusiv auf Deutsch veröffentlichen zu können.

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