Shirley Wegner inszenierte mit dieser unwirklichen „Night Explosion“, 2013, ein bedrohliches, metaphorisches Wolkendrama über einem israelischen Siedlungsgebiet .
Foto: Shirley Wegner/ Farideh Cadot Paris

Berlin - Lang, lang ist’s her, dass die Leute der um 1826 erfundenen Fotografie – damals schrieb man die Neuerung noch mit zwei „ph“ – eine große Realitätsnähe zugestanden haben. Und diese Meinung hielt sich. Auch dann noch, als das Medium nach 1900 in den USA und viel später auch in Europa die Weihen der Kunstzugehörigkeit erhielt, als immer mehr „Photographen“ und später dudengemäße „Fotografen“ das weite Feld des Experimentierens entdeckten und die Disziplin längst nicht mehr dem Abbildhaften zu dienen hatte. So Mancher glaubt bis heute, im Zeitalter der Digitalisierung und der massenhaften Manipulation, an den Wahrheitsgehalt des Mediums.

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