Die Philipp-Schaeffer-Bibliothek wartet auf den großen Ansturm.
Foto: Stadtbibliothek Berlin-Mitte

BerlinIn guten Buchhandlungen wohnen tausend Wunder und ebenso viele Qualen. Es ist die Qual der Wahl – so viele verführerische Titel, Buchrücken und Cover.

Am liebsten nähme man alle mit, die einen anlachen. Doch wer hat schon das zweite Leben zum Lesen, dieses Pedant zum zweiten Magen für Nachtisch, über das vor allem Kinder verfügen?

Der Rote Elefant 37: Verein LesArt stellt 50 Bücher vor

Noch schlimmer und zugleich versöhnlicher gebärden sich die Büchereien. Schlimmer, weil dort nicht nur Neuerscheinungen und ausgewählte Titel locken, sondern gleich Bücher aus Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten. Aber: Man kann sich in aller Ruhe in so viele Bücher hineinlesen, wie man will.

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In den Kinderbuchabteilungen locken Sitzsäcke und anderes Lümmelmobiliar. So auch in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Sie präsentiert derzeit die Ausstellung „Der rote Elefant 37“ und damit jene 50 Bücher, die vom Verein LesArt jedes Jahr in der gleichnamigen Zeitschrift vorgestellt werden.

Der Rote Elefant 37: Eine Ausstellung zum Anfassen

Natürlich darf – nein – sollen die Besucher die Bücher anfassen und anlesen und weiterlesen. Es ist keine Ausstellung mit Bitte-nicht-berühren-Schildern, sondern eine voller Wunder und vor allem mit etwas weniger Qualen, denn es hat ja schon jemand das Beste vorausgewählt.

Der Rote Elefant 37

Bücherausstellung in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Mitte, Brunnenstr. 18, Sa 10–14 Uhr, Eintritt frei