Am Anfang war das Theremin. Sein Erfinder, der Russe Lev Termen, wollte eigentlich eine Alarmanlage mit Bewegungssensor entwickeln. Stattdessen entstand eines der merkwürdigsten Musikinstrumente aller Zeiten: ein Holzkasten, aus dem zwei Antennen ragen. Dem Instrument  kann man Töne entlocken, wenn man mit den Händen um die Metallstangen herumfuchtelt. Das Theremin, 1920 erfunden, gilt heute als erstes elektronisches Instrument. Der Klang, der an eine singende Säge erinnert, ist unter anderem in dem Song „Good Vibrations“ von den Beach Boys zu hören.

„Good Vibrations“ heißt auch die aktuelle Sonderausstellung des Berliner Musikinstrumenten-Museum, die sich mit der Geschichte der elektronischen Musik beschäftigt. Und da ist das Theremin – inzwischen auch in einer digitalen Version erhältlich – das erste Exponat, auf das der Besucher stößt, wenn er die elegant gewundene Treppe zur Empore in dem von Hans Scharoun entworfenen Museum hinaufsteigt.

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