Berlin - Ende November war Kreuzberg, diese alte Riesen-Freakmaschine, mal wieder ganz bei sich. Wer anlässlich der Eröffnung von „Halleluhwah! Hommage à Can“ zum Künstlerhaus Bethanien am Kotti fuhr, der konnte auf gar keine andere Idee kommen. Was war da los? Über 50 bildende, fast ausschließlich männliche Künstler, darunter Norbert Bisky, Carsten Fock, Eberhard Havekost, Albert Oehlen oder Daniel Richter huldigen einer Siebzigerjahre-Band?

Zu Hunderten drängte sich das Publikum durch die Ausstellungsräume und auf dem Gehweg vor dem Haus. In einer Ecke versammelten sich zottelige Langhaarige in Batikhemden, um den Maya-Kalender neu zu vertonen und Castaneda-Texte ins Mikrofon zu murmeln: Atelier Theremin hieß die Band, „Berlins Neo-Krautrock-Pioniere“ boten Maschinenraummusik für alle Beteiligten.

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