Paul Klee: „Rote und weiße Kuppeln“, 1914, Aquarell/Gouache auf Papier auf Karton. (Ausschnitt)
Foto: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen/Düsseldorf

Berlin - Für das Erkunden des Universums Klee bräuchte es mehrere Raumschiffe voller Bilder. Der Universalismus dieses Malers   (1879–1940) gründet auf der Erkenntnistheorie, die er 1923 in seinen „Wegen des Naturstudiums“ publizierte. Da war er schon drei Jahre am Bauhaus Weimar. Paul Klees „Erfindung der Wirklichkeit“ verdeutlicht die Synthese aus kantianischer Erkenntnislehre und traditionellem Mikro-Makro-Kosmos-Denken: Das subjektive Künstlerauge sieht das Objekt als Erscheinung auf dem optisch-physischen Weg.

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