Berlin - Ich bin im Gelobten Land angekommen“, schrieb David Hockney an seinen Londoner Galeristen Paul Kasmin. „Es ist die schönste Stadt der Welt.“ Hockney war im Februar 1964 aus dem grauen, kalten England ins sonnige Kalifornien geflüchtet. Hier fand er das strahlende Licht, den so unverschämt künstlich blauen Himmel, die Swimming Pools und die knusprigen, jungen Männer – also all das, was seine Malerei zum Inbegriff kalifornischer Kunst werden ließ. Steht man jetzt im Martin-Gropius-Bau vor Hockneys berühmtem „Bigger Splash“ von 1967 steht, dann schäumen mit den locker hingetupften Wasserspritzern, die ein unsichtbarer Schwimmer im Pool hinterlassen hat, all jene Verheißungen und Sehnsüchte auf, die sich mit dem „Golden State“ verbinden.

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